Diagnose und Therapie von Herzerkrankheiten im Ultraschall, erklärt vom Herspezialisten Prof. Dr. Rupprecht in Mainz.

Leistungen:

 EKG
 Langzeit-EKG
 Herzfrequenzvariabilität-Messung
 Klinisch-körperliche Untersuchung
 Echokardiographie
 Stress-Echokardiographie

 Belastungs-EKG
 Langzeit-Blutdruckmessung

 Lungenfunktionsprüfung

 Carotis-Duplex-Untersuchung

 Laboruntersuchungen

 
Prävention und Check-up Untersuchungen

Second Opinion bei kontroversen diagnostischen oder therapeutischen Entscheidungen

 

Kardiologische Schwerpunkte:

Koronare Herzkrankheit / Herzinfarkt
Prävention
Bluthochdruck (Arterielle Hypertonie)
Fettstoffwechsel (Cholesterinerhöhung)
Herzschwäche
Herzklappenfehler
Vorhofflimmern
Andere Herzrhythmusstörungen
Antithrombotische Therapie
Kreislaufstörungen, Schwindel und Ohnmachtsanfälle

Ausführliche Informationen zu den einzelnen Krankheitsbildern finden Sie weiter unten.

Koronare Herzkrankheit/Herzinfarkt

Created with Sketch.

Durch Ablagerung von Cholesterin, den Einfluss anderer sogenannter Risikofaktoren und Verkalkungen verengen sich die Herzkranzarterien. Dies kann zu Brustschmerzen/Herzschmerzen, oft bei Belastungen, in fortgeschrittenen Stadien auch in Ruhe, führen. Die Diagnose gründet sich auf die typischen Beschwerden, das Ruhe EKG und Untersuchungen bei Belastungen (z.B. Belastungs-EKG, Stress-Echokardiographie). Oft muss geklärt werden, ob eine weiterführende Diagnostik im Rahmen einer diagnostischen Herzkatheter-Untersuchung notwendig ist. In vielen Fällen kann die diagnostische Herzkatheter-Untersuchung heute durch das weniger belastende Koronar-CT ersetzt werden. Die weitere Therapieplanung umfasst medikamentöse Maßnahmen, insbesondere zur Verbesserung der Durchblutung mit sogenannten „Blutverdünnern“ wie ASS (Aspirin) oder Clopidogrel und anderen. In fortgeschrittenen Fällen muss entschieden werden, ob eine Behandlung von Verengungen durch Aufdehnung und Gefäßstützen (Stents) oder sogar eine koronare Bypass-Operation zur Besserung von Beschwerden oder der Prognose erforderlich sind.  

Wenn sich an bereits erkrankten Arterien ein Gerinnsel bildet, kann sich plötzlich, oft auch ohne Vorboten, ein kompletter Verschluss eines Kranzgefäßes entwickeln. Die Folge ist die Entwicklung eines Herzinfarktes. Diese absolute Notfallsituation muss sofort erkannt werden, da durch eine umgehende Herzkatheter-Untersuchung und Wiedereröffnung des Verschlusses mit Katheter-Techniken der Herzmuskel vor dem Absterben gerettet werden kann. 

Durch vorbeugende  Maßnahmen (Prävention s.u.) kann ein Fortschreiten der Erkrankung und die Entstehung eines Herzinfarktes in vielen Fällen vermieden werden. Hierzu zählen Maßnahmen zur Senkung des Cholesterins, insbesondere des sog. LDL-Cholesterins, die Behandlung eines hohen Blutdrucks und  Diabetes mellitus.  Ein evtl. bestehender Nikotin-Konsum sollte  unbedingt eingestellt werden